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1236 erhielten die Dominikaner den Platz zum Bau der Klosteranlage zugewiesen, der damals noch außerhalb der Stadtmauern lag. Um 1265 wurde das Langhaus der Kirche fertiggestellt, sie wurde den Heiligen Peter und Paul geweiht. Der Chor wurde erst 70 Jahre später angefügt. Die Fensterverglasung über dem Kirchenportal datiert aus 1891 und erinnert an die Widmung der Kirche als Museum zu Ende des 19. Jahrhunderts. Das Klostergebäude selbst umschließt einen trapezförmigen Innenhof, es wurde parallel zur Kirche erbaut, mehrmals erweitert und umgestaltet. Nach Auflösung des Ordens im Jahr 1784 durch Joseph II. dienten die Gebäude unter anderem als Knopffabrik, Speicher, Theater, Kino und Feuerwehrdepot. Umfangreiche Restaurierungsarbeiten begannen 1961, dabei wurde auch die ursprüngliche Basilika wiederhergestellt. Zahlreiche Wandmalereien sind farbenprächtige Dokumente des mittelalterlichen Originalzustandes und erinnern an weitere Grabmäler im Inneren der Klosteranlage. Im nördlichen Seitenschiff zeigt das nach seinem Stifter benannte Gozzofresko den Kampf der ecclesia gegen die Synagoge, das letzte Abendmahl und die einzig erhaltene Darstellung des Stadtrichters.
Das Museumkrems hat viel beachtete Sammlungen, darunter Plastiken und Tafeln der Spätgotik, Zeichnungen und Gemälde von Martin Johann Schmidt und eine volkskundliche Sammlung mit dem Schwerpunkt im Weinbaubereich. Es läst zu Sonderausstellungen und Veranstaltungen. Mehr Information unter http://www.museumkrems.at/
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